Mittwoch, 29. Februar 2012

"Ewig böse" von Christopher Ransom






Klappentext
Stacey Hastings wurde überfahren. Sie starb. Es war Nacht und sie war allein. Ihr Ehemann James ertränkt seine Trauer in Alkohol – bis eines Tages eine wunderschöne Fremde mit mysteriöser Vergangenheit in sein Leben tritt. Und mit ihr kehrt Stacey zurück. James hört ihre Stimme am Telefon und hinter den Wänden, er findet ihre Schuhe, noch feucht von Erde und Regen. Und bald entdeckt er: Wenn Träume wahr werden, gibt es oft ein blutiges Erwachen. 

Rezension

Nach dem tragischen Unfalltod seiner Frau Stacey hat James Hastings den Boden unter den Füßen verloren. Er ertränkt seinen Kummer in Alkohol und kündigt seinen Job als Double eines bekannten Rappers. An Staceys erstem Todestag nimmt sein Leben eine unerwartete Wende. Eine mysteriöse Frau tritt in sein Leben. Was James zuerst als ein gelungener Zufall erscheint, entwickelt sich mehr und mehr zu einer bizarren Achterbahnfahrt.

Nach dem ich die ersten, weniger positiven, Rezensionen zu „Ewig böse“ von Christopher Ransom gelesen hatte, verlor ich etwas den Anreiz, den Thriller zu lesen und es dauerte eine Weile, bis ich ihn zur Hand nahm. Als ich schließlich begann, wurde ich zunächst positiv überrascht. Die Ereignisse in James' Leben überschlagen sich und man möchte hinter das Rätsel des Ganzen kommen.
Was hat es mit all diesen Vorfällen auf sich?
Zwischendurch vermutete ich einen Mysterythriller, obwohl auf dem Klappentext kein Hinweis diesbezüglich vermerkt ist.
Die Geschichte ist überwiegend in der Ich-Form aus James' Sicht verfasst, wechselt allerdings für kurze Kapitel die Perspektive.
Auf den letzten 100 Seiten hat der Autor meiner Meinung nach mit den Absurditäten zu sehr übertrieben um noch realistisch zu wirken. Ebenso konfus wie James Hastings sich während der Enthüllung all dieser Vorfälle fühlte, fühlte auch ich mich zunehmend. Immer größer wird das Durcheinander, die Spannung nahm jedoch rapide ab und ich war froh, als das Buch zu Ende war, auch wenn mir die Auflösung in manchen Punkten rätselhaft geblieben ist.

Auch das Cover finde ich weniger gelungen. Zusammen mit dem Originaltitel „The haunting of James Hastings“ assoziiert es eine wilde Jagd durch tief verschneite Winterwälder. Dies hat mit der tatsächlichen Geschichte allerdings nichts zu tun.

Alles in Allem kann ich „Ewig böse“ nur bedingt weiter empfehlen.


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